Der Mann, der die Wüste aufhielt
Ein Sieg gegen den Sand
In den 1980er Jahren wurde die Sahelzone von brutalen Dürren heimgesucht, und die Wüste fraß sich immer weiter in das fruchtbare Land hinein. Yacouba Sawadogo, ein einfacher Bauer aus Burkina Faso, wollte sein Land nicht aufgeben.
Er griff auf eine uralte, fast vergessene traditionelle Anbaumethode namens "Zai" zurück. Er grub kleine Löcher in den harten Boden, füllte sie mit Dung, Termiten und Samen. Die Termiten gruben Gänge, wodurch der seltene Regen tief im Boden gespeichert werden konnte. Über die Jahrzehnte schuf Yacouba so einen 40 Hektar großen, dichten Wald mitten in der Einöde. Sein Einsatz zeigt, dass Hartnäckigkeit selbst die unnachgiebigste Wüste begrünen kann.
- Pionier: Yacouba Sawadogo (Träger des Alternativen Nobelpreises)
- Methode: Traditionelle Zai-Löcher zur Wasserbindung


